Bellen bei Abwesenheit- Bell-Halsband??? |
Pyrrha80

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ganz einfach....
bei uns gehen 2 Leute in Schichte arbeiten, heißt tagsüber wird geschlafen.... geht nicht wenn Dira drinn ist.... ist ja nicht so, dass sie ruhig in der Ecke liegt.... außerdem ist zB meine Schwiegrmutter von dem Hund nicht sonderlich angetan, nachdem Dira ihren gesamten Garten umgeräumt hat und die Eingangstür zerstört hat. Ich kann also nicht verlangen, dass sie den Hund zu sich in die Wohnung holt...
Außerdem ist Dira ja seit klein auf draußen... und für mich gehöhrt ein DSH einfach nciht in eine kleine Wohnung... Müßte ich mich rechtfertigen, wenn es in einem Zwinger wär???
Sie hat so ca. 50-60 qm auf denen sie sich frei bewegen kann. Mal davon abgesehen, warum sollte der Hund seinen Kopf durchsetzten und ich nachgeben?
__________________ Gruß Nicole
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Kein einziges Tier der ganzen Erde ist der vollsten und ungeteiltesten Achtung, der Freundschaft und Liebe des Menschen würdiger als der Hund.
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31.01.2010 11:08 |
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Hei Nicole, wir nutzen das Antibell auch.
Es geht manchmal nicht anders weil auch wir keinen Streit mit den Nachbarn haben möchten.
Erkundige Dich nach den Innotek BC, es ist lernfähig und schaltet automatisch runter wen der Hund lernt. Raten würd ich Dir zu einem mit aufladbarem Akku die Batterien sind sonst sehr teuer.
Gruß Gerd
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31.01.2010 11:58 |
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| Zitat: |
| und für mich gehöhrt ein DSH einfach nciht in eine kleine Wohnung. |
*hust* Also meine Hunde leben mit mir in einer 1-Raum-Wohnung und es klappt wunderbar.
Aber mal ne Frage, warum kann Dira nicht ruhig in der Wohnung sein, wenn jemand tagsüber schläft?
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31.01.2010 13:32 |
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Sorry aber ich glaube ich weicht vom Thema ab,
Nicole möchte ihren Hund draussen halten und gut ist.
Ich hab meine auch draussen im Zwinger mit Auslauf da meckert keiner und eine von meinen hat auch ein Antibell an.
Diese Diskussion die ihr jetzt führt hilft Nicole nun überhaupt nicht, löst ihr Problem nicht.
Und ausserdem kann doch jeder seine Hunde da halten wo er will, wenn ihr sie in der Wohnung haltet ok, aber zu diskutieren warum und wieso jemand seinen Hund draussen halte ich für Überflüssig.
Also wäre es sehr nett wenn solche Kommentare einfach unterbleiben würden
LG
Sabine
__________________ Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich erarbeiten

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31.01.2010 14:34 |
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Coco
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Ich habe auch Hunde draussen und zwei sind drinnen. Die draussen sind viel aktiver und haben mehr zu sehen (Pferde, Schafe, Nachbarn, Vögel...) als die "Stubenhocker".
Habe auch eine junge Hündin, die kläfft, sobald die Schafe zu nah an den Zaun kommen. Jetzt muss sie öfters mit "Schafe füttern gehen" und nun gehören die Schafe zu ihrem Leben und sie ist etwas ruhiger.
Unsere Nachbarin hat einen Border-Mix. Der bekommt es fertig, 3 Stunden am Stück zu bellen.
Kerstin
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31.01.2010 15:50 |
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Pyrrha80

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| Zitat: |
Original von captain
| Zitat: |
| und für mich gehöhrt ein DSH einfach nciht in eine kleine Wohnung. |
*hust* Also meine Hunde leben mit mir in einer 1-Raum-Wohnung und es klappt wunderbar.
Aber mal ne Frage, warum kann Dira nicht ruhig in der Wohnung sein, wenn jemand tagsüber schläft? |
Weils sie kein Hund ist, der in der Ecke liegt
das geht mal 2 Stunden aber dann wird sie aktiv... da sie sich auch jeder Tür im haus öffnen kann, würde sie das gesamte haus durchstreifen, Mülleimer ausräumen und eben auch zu meinen Schwiegereltern in die Wohnung gehen und das finden die wiederum nicht sehr toll.
Dira ist recht lebhaft, einfach rumliegen ist nciht ihre Art
__________________ Gruß Nicole
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31.01.2010 18:31 |
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Nun mal langsam, Sabine, es geht hier nicht um drin oder draußen halten, sondern es geht darum, Frieden in der Nachbarschaft zu haben und da liegt es erstmal nahe, den Hund reinzunehmen.
Ich würde meine Hunde auch sehr gern längere Zeit im Garten lassen und ein Zwinger wär auch manchmal nicht verkehrt, aber es scheitert an den Nachbarn. Die direkt neben mir mögen keine Hunde und da muss ich schon aufpassen, dass es keinen Ärger gibt. Die wollten auch einen doppelten Zaun, trotz undurchdringbarer Hecke und hohem Zaun. Da muss ich zwangsweise Abstriche machen, ob ich will oder nicht... Ich will mir auf keinen Fall wegen denen die Hunde wegnehmen lassen
Nicole, wenn Dira wirklich so eine "Raubaukin" ist, kann ich mir gut vorstellen, dass sie draußen besser aufgehoben ist
__________________ Liebe Grüße
Gina und die 3 Hurratüten
"Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das Wesentliche bleibt für das Auge unsichtbar"
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01.02.2010 11:29 |
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| Zitat: |
| Nun mal langsam, Sabine, es geht hier nicht um drin oder draußen halten, sondern es geht darum, Frieden in der Nachbarschaft zu haben und da liegt es erstmal nahe, den Hund reinzunehmen. |
@ hexlmerlmaus
Eben genau da das hab ich doch geschrieben das die Diskussion draussen oder drinnen das Problem nicht löst
LG
Sabine
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01.02.2010 12:35 |
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Pyrrha80

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hallo,
also um das Ganze hier abzuschließen
...
1. Ich möchte meine Chaosqueen draußen haben, warum und weshalb habe ich bereits geschrieben. Wer seinen lieber in einer Wohnung hält, bitte, für mich wäre das nichts. Aber jeder wie er mag
2. Danke für die hilfreichen und auch für die weniger hilfreichen Tipps
... ich werde mich daran versuchen!
3. Meine Nachbarn sind sehr verständnisvoll, daher haben sie ja bis jetzt auch nichts gesagtr, aber für mich persönlich ist das eben kein Zustand
Sollte es Änderungen geben (ich hoffe natürlich auf Verbesserungen) werde ich euch selbstverständlich daran teilhaben lassen.
Ich danke für das Interesse und eben auch die Hilfe!
LG Nicole und Terrorqueen Dira (die sonst mein liebster Schatz ist)
__________________ Gruß Nicole
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02.02.2010 08:03 |
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Chandor Mitgliedschaft beendet
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Zu dem Thema gibt es auch ne traurige Geschichte, vll hilft es Diras Verhalten etwas besser zu verstehen.
Rex kam mit 9 Wochen zu seiner Familie. Er winselte die ganze Nacht und wurde da raufhin in eine Box gesperrt. Die Box stand im Flur, weit weg von seiner Familie. Rex war sehr unglücklich. Dann machte er seine Geschäfte in die Wohnung, obwohl die Familie doch 3 x täglich mit ihm Gassi ging. Also schnappte sich der „Alpha“ (= Familienoberhaupt Mann) Rex im Genick und stupste ihn kraftvoll mit der Nase in den Kothaufen. Rex versuchte zu verstehen. Er wurde im Genick gepackt, das machte seine Mama immer, wenn sie ihn trug. Dann in den Haufen getunkt ...Sollte er das etwa essen? Keine Ahnung.
Social Pain
Rex wurde älter, und die Probleme änderten sich. Jeden Morgen ging die ganze Familie aus dem Haus. Rex war alleine und rief seine Familie, aber niemand kam. Rex blieb alleine und rief und rief ...
Ein Nachbar beschwerte sich bei der Familie. Alles Schimpfen half nicht. Kaum gingen alle weg, rief Rex nach ihnen. Die Familie kaufte ein Anti-Bell-Halsband, was bedeutet, jedesmal wenn Rex bellte, winselte, heulte, bekam er einen Luftstoß auf die Nase. Rex erschrak. Sein Gehirn verknüpfte: Immer, wenn ich meine Familie rufe, bekomme ich diesen „Schlag“ auf meine empfindliche Nase. Rex rief seine Familie nicht mehr – aber er vermisste sie weiter, und weil sein Gehirn das Rufen mit dem Gefühl des Vermissens und dem Schlag auf die Nase verknüpft hatte, lernte Rex, dass es auch körperlich weh tut, jemand zu vermissen. Alleine das Unterdrücken des Sich-äußern-Wollens und nicht Dürfens (in diesem Fall Heulen, Bellen) heißt social pain und bedeutet, dass bei seelischem Schmerz das Schmerzzentrum im Gehirn den gleichen Schmerz empfindet wie bei körperlich empfundenem Schmerz. Dieser kam bei Rex noch dazu.
Rex' Highlight war das nachmittägliche Toben mit seinen Hundefreunden im Wald. Hier lief er frei und ging jagen. Sehr zum Miss fallen seiner Familie, aber seine Hundefreunde fanden das toll. Rex hatte so viel Spaß, er wurde von den anderen Hunden gelobt, bekam Anerkennung und kam so in den Genuss, sich absolut gut zu fühlen (social brain). Rex lernte sehr schnell, solange ich jage, geht’s mir gut ... Das sogenannte Gefühlsdreieck, bestehend aus Dopamin (sorgt für Antrieb), Oxytozin (wichtig für Resonanz und Bindung – beim Menschen auch „Kuschelhormon“ genannt) und körpereigenen Opiaten feuerten aufs Heftigste.
Unter Strom
Seine Familie fand den Jagdtrieb so schlimm, dass sie sich ein sog. Stromreizgerät besorgten. Rex ging wieder jagen. Er fühlte auf einmal einen wahnsinnigen Schmerz am Hals, schrie auf und brach zusammen. Er zitterte am ganzen Körper, seine Muskeln zuckten einfach so vor sich hin, und er speichelte sehr stark. Als er versuchte sich wieder hinzustellen, taumelte er und war desorientiert ... Dabei stand das Gerät doch auf niedrigster Stufe.
Rex wurde zu einer Tierärztin gebracht. Selbstverständlich wurde das „Erziehungshalsband“ vor dem Tierarztbesuch gegen ein normales ausgewechselt. Die Tierärztin untersuchte Rex sehr genau und fand am Hals zwei punktförmige Verbrennungen. Nach der Behandlung sprach sie die Besitzer darauf an. Antwort des Mannes: Rex ist dominant und braucht eine starke Hand.
Rex galt mittlerweile als Problemhund. Sein Verhalten be gründete sich auf dem erlittenen sozialen und physischen Schmerz. Sein Schmerzzentrum hat gelernt: Schmerz als Reaktion auf soziale Ausgrenzung (Einsperren in die Box, später alleine in der Wohnung lassen). Sein Körper „produzierte“ zu wenig „Glückshormone“. Er befand sich – im wahrsten Sinne des Wortes – permanent „unter Strom“. Es ist bewiesen, dass schon eine ein- bis dreimalige Schmerzempfindung ausreicht, um Nerven zu veranlassen, bei einer gleichen oder ähnlichen Situation autark den Schmerzreiz an das Gehirn zu melden und somit auch zu empfinden.
Spiegelneurone
Rex wurde abgegeben und vermittelt. Sein neuer Besitzer ist sehr ruhig, bewegt sich gerne und lacht viel. Rex entspannt sich in seiner Nähe immer mehr. Das Halsband wurde durch ein Geschirr ersetzt. Rex geht wieder gerne spazieren, die Erinnerung an das Erlebte, u. a. ausgelöst durch das Tragen des Halsbandes, verblasst langsam. Dafür dass Rex nicht mehr Wild jagt, sorgt jetzt eine Schleppleine. Wenn Rex Leckerchen jagt, freuen sich Rex und sein neuer Besitzer. Da feuern die Glückshormone um die Wette. Überhaupt übernimmt Rex viel von seinem Besitzer. Wenn beide gemächlich durch die Stadt schlendern, läuft Rex genauso langsam wie sein Herrchen. Wenn Herrchen Rex zum Spielen auffordert und dabei mit den Armen schlenkert, wird Rex auch ganz hibbelig und springt rum. Wenn Herrchen ein Leckerchen „aufstöbert“ und dabei ein bisschen Erde wegkratzt, fängt Rex an zu buddeln, und als sich letztens abends ein Betrunkener in Herrchens Garten verlief, war Rex genauso wütend wie sein Herrchen und knurrte und bellte noch lauter als Herrchen schimpfte.
Dafür, dass die beiden das gemeinsam erleben können, sind Spiegel neurone zuständig. Spiegelneurone sind – vereinfacht ausgedrückt – Nervenzellen im Gehirn,die es uns ermöglichen, etwas mitzuerleben, was andere erleben. Wir sehen etwas und erleben es mit. Wenn z. B. ein trauriger Film läuft und die Darsteller etwas Trauriges erleben, weint oft das halbe Kino mit.
Rex ist in seinem Verhalten viel sicherer und ruhiger geworden. Wenn er heute mal über die Stränge schlägt und Herrchen schimpft, wird seine Stimme viel tiefer, oder er versperrt Rex den Weg oder – wenn’s mal ganz arg ist – wird auch mal ein Schnauzengriff angesetzt. Rex versteht das – der Griff zwickt zwar, aber sein Körper und seine Seele schmerzen nicht mehr.
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04.02.2010 10:45 |
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Pyrrha80

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Themenstarter
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Mal ehrlich...
findest du das hier jetzt angemessen und OK???
Weder íst mein Hund jeden tag allein noch wird er gequält... und mir sowas indirekt zu unterstellen (und das TUST DU!) finde ich bösartig....
Einige hier im Forum kennen mich persönlich, wissen, dass ich eher weich als hart bin....und jetzt so ein Schwachsinn!!!!
__________________ Gruß Nicole
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04.02.2010 11:42 |
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M. Lorenz Mitgliedschaft beendet
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@Chandor
Eine schöne Geschichte.
Ich hab auch noch eine, die das gleiche Niveau hat:
"Es war einmal ein kleines süßes Mädchen, das hatte jedermann lieb, der sie nur ansah, am allerliebsten aber ihre Großmutter, die wußte gar nicht, was sie alles dem Kinde geben sollte. Einmal schenkte sie ihm ein Käppchen von rotem Samt, und weil ihm das so wohl stand, und es nichts anders mehr tragen wollte, hieß es nur das Rotkäppchen..."
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04.02.2010 16:27 |
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Haltet Euch mit dem Tonfall am Riemen, sonst beende ich die Märchenstunde...
Nicole möchte Tips haben und ich denke, das geht auch auf einem sachlichen Niveau.
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04.02.2010 22:05 |
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